Roland Waedt
Wenn Bewusstsein unbequem wird
Bewusstsein ist nicht nur Licht
Bewusstsein wird oft romantisiert. Als Ruhe. Als Harmonie. Als „bei sich sein“. Doch Bewusstsein ist nicht nur Licht. Es ist auch Schatten. Nicht als Drama. Als Wahrheit.
Unbequem ist ein Signal
Wenn Bewusstsein unbequem wird, ist das kein Fehler. Es ist ein Signal. Etwas wird sichtbar, was vorher übergangen wurde. Eine Grenze. Ein Widerspruch. Ein Bedürfnis. Unbequem bedeutet: man kann nicht mehr so tun, als wüsste man es nicht.
Warum wir ausweichen
Ausweichen ist menschlich. Man geht ins Tempo. In Ablenkung. In Arbeit. Nicht, weil man schwach ist. Sondern weil es schützt. Bewusstsein nimmt diesen Schutz nicht weg. Aber es zeigt ihn. Und das ist der Anfang.
Bewusstsein hat Konsequenzen
Wenn man wirklich sieht, ändert sich etwas. Man kann nicht unendlich weiter funktionieren. Nicht unendlich weiter Ja sagen. Bewusstsein verlangt Konsequenz. Nicht sofort. Aber irgendwann. Und genau deshalb ist es unbequem.
Der Unterschied zwischen Wissen und Leben
Viele wissen viel. Sie haben Begriffe. Sie haben Einsichten. Doch Wissen verändert nichts, wenn es nicht gelebt wird. Bewusstsein wird unbequem, wenn es vom Denken ins Handeln wandert. Dann wird es real.
INDAVID und Bewusstsein ohne Ausrede
INDAVID steht für Bewusstsein ohne Dogma. Für Klarheit ohne Show. Mode als innerer Zustand bedeutet: auch das Unbequeme zu halten. Nicht als Pose. Als Praxis. Energie, Farbe, Bewegung – nicht als Flucht. Sondern als Erinnerung, präsent zu bleiben.
Unbequem heißt: lebendig
Unbequemheit ist oft der Moment, in dem etwas lebendig wird. Eine Wahrheit. Ein Nein. Ein Ja. Nicht laut. Aber eindeutig. Bewusstsein wird unbequem, weil es nicht betäubt. Und genau deshalb kann es befreien.
Was danach möglich wird
Wenn man das Unbequeme nicht wegdrückt, öffnet sich etwas. Man wird klarer. Man wird ruhiger. Nicht weil alles leicht wird. Sondern weil man weniger lügt. Und das ist eine Form von Frieden, die nicht auf Vermeidung basiert.