INDAVID STYLE-GUIDE

Nicht geschniegelt. Nicht schlampig.

Zwischen geschniegelt und schlampig liegt ein Raum, den viele suchen. 

Weil geschniegelt oft nach Rolle aussieht – und schlampig nach Aufgabe, die du dir nicht gibst. Der Raum dazwischen heißt: gepflegt, aber frei. Nicht „perfekt“. Sondern bewusst. INDAVID lebt genau dort: Energie, Klarheit, Bewegung – ohne Inszenierung. 

Quick Answer

• „Gepflegt, aber frei“ entsteht über drei Dinge: saubere Linien, ruhige Textur, klarer Abschluss.

• Wähle einen Fokus (Top/Layer) und halte den Rest ruhig – dann wirkt es nicht überstylt.

• Vermeide zu harte Kontraste am Gesicht: weiche Tonwerte wirken erwachsener.

• Schuhe und Haare sind die schnellsten „Finish“-Hebel – ohne dass du dich verkleidest.

• Wenn du unsicher bist: nimm eine Sache weg. Nicht eine Sache dazu.

Worum es wirklich geht

Gepflegt ist kein moralischer Zustand. Es ist ein Gefühl von Ordnung im Körper. Zu geschniegelt heißt oft: zu viel Kontrolle. Zu schlampig heißt oft: zu wenig Entscheidung. Der mittlere Raum entsteht, wenn du einen klaren Punkt setzt – und dann aufhörst. Das ist Stil: Entscheidung + Ruhe.

So setzt du es um 

1. 1) Linien: ein sauberer Saum, eine klare Schulter oder ein ruhiger Kragen – ein Element reicht. 

2. Textur: matt und dicht (Strick, Webware, Microfleece) wirkt sofort „fertiger“ als dünn/glatt. 

3. Abschluss: ein klarer Schuh oder eine kleine Tasche setzt den Punkt. 

4. Körper‑Test: kannst du frei atmen und dich bewegen? Wenn nein, ist es zu geschniegelt. 

5. Zeit‑Test: bist du in 2 Minuten fertig? Dann bist du im richtigen Raum. 

Outfit-Formeln

• Gepflegt‑frei: Textur‑Top + clean denim + Sneaker im Ton → sauber, ohne Business. 

• Klarer Punkt: Top mit Kragen/Schulter + ruhige Hose + Loafer → fertig ohne Strenge.

• Wenn du schnell „zu geschniegelt“ wirst: Accessoires runter, Textur hoch. 

• Wenn du schnell „zu schlampig“ wirst: Schuh klarer oder Saum sauberer – nicht enger ziehen.

• Ein offener Layer macht alles „draußen“, ohne dass du dich verkleidest.

• INDAVID‑Hebel: Präsenz entsteht oben. Unten darf Alltag sein, wenn der Abschluss stimmt.

Jeans & Schwarz (Mini-Regeln)

• Schwarz unten ist okay – aber gib dem Gesicht Licht (Creme/Ecru) oder Wärme im Schuh, sonst wirkt es schnell streng.

• Blue denim: clean, wenig Wash. Starke Waschungen kippen schnell in „zu lässig“.

• Ecru denim ist der schnelle „gepflegt“-Schalter – solange Linien sauber sind.

INDAVID Way (ohne Schwarz)

• INDAVID‑Way: matte Tiefe statt Glanz. Petrol, Bordeaux, Tannengrün wirken gepflegt ohne Inszenierung. 

• Weiche Kontraste: Creme/Sand statt Schwarz‑Weiß – wirkt erwachsen und ruhig.

• Ein Lichtpunkt reicht (Schmuck oder Tasche). Mehr ist wieder Rolle. Real Life (Jeans + Schwarz möglich)

Häufige Fehler und ruhige Korrekturen 

Finish nur über Accessoires

Mehr Schmuck macht selten gepflegter. Meist reicht ein klarer Schuh oder ein sauberes Top.

Zu viel Glätte

Sehr glatte, glänzende Oberflächen wirken schnell „gemacht“. Matte Textur wirkt natürlicher und moderner.

Kein Punkt

Wenn alles irgendwie ist, wirkt es schlampig. Setze einen Punkt (Saum, Schuh, Tasche) – dann stoppe.

FAQ

Woran merke ich, dass ich „zu geschniegelt“ bin?

Wenn du dich nicht frei bewegst oder ständig korrigierst. Zu viel Kontrolle sieht man im Körper.

Was ist der schnellste Weg aus „zu schlampig“?

Ein klarer Abschluss: Schuh oder Tasche. Und ein sauberer Saum oben.

Wie viel Schmuck ist ideal?

Eins. Ein Lichtpunkt. Wenn der Look spricht, muss Schmuck nicht schreien.

Wie bleibt es INDAVID?

Über Präsenz ohne Performance: klare Linie, matte Textur, Farbe als Zustand.

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Dein INDAVID Team